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Marke führt. Technologie wirkt.

Klare Positionierung beim 13. Marketing Management Day

Wenn Markenaufbau auf KI-Hype trifft, ist Vorsicht geboten. Denn KI kann vieles leisten, verstärkt aber oft bekannte Muster. Klare Markenführung braucht Differenzierung, so eine zentrale These des 13. socoto Marketing Management Days, der die Möglichkeiten und Grenzen modernster Technologie aufzeigte.

Den Auftakt zur kompakten Vortragsreihe machte Dr. Bernd M. Samland, Gründer der auf Naming und Markenstrategie spezialisierten Agentur Endmark. In seiner Keynote warnte er davor, die Möglichkeiten generativer KI zu überschätzen. Sie sei hervorragend darin, Prozesse zu optimieren, Content zu erstellen und Kampagnen auszusteuern. Doch bei der Markenpositionierung stoße sie an Grenzen, da sie auf vorhandene Daten und Muster zurückgreife. Ohne klare Markenidentität liefere KI daher nur austauschbare Ergebnisse. „Markenführung mit KI ist gut und hilfreich – Markenführung durch KI ist gefährlich“, so sein klares Statement.

Gezieltes Targeting, effiziente Flächenauslastung

Fabian Burgey, Director SME & Retail Business Europe bei RTL, räumte in seinem Vortrag mit einem verbreiteten Mythos auf: „Niemand schaut mehr Fernsehen“. Tatsächlich bleibt TV vor allem in Europa ein reichweitenstarker Kanal und wird durch Addressable TV zunehmend präziser. Denn mit ATV wird TV-Werbung auch für kleinere und mittlere Unternehmen zugänglich. Das Prinzip: Gezieltes Targeting statt Gießkanne. Jeder Haushalt sieht dasselbe Programm, aber nicht mehr dieselbe Werbung. Individuelle Händlereinblendung mit lokaler Adresse und Produktinformationen im Umfeld starker RTL-Brands – das ist durch die Zusammenarbeit von socoto und RTL AdAlliance möglich.

Richard Galanjuk, Senior Retail Marketing Manager bei der INTERSPORT Marketing Services (IMS), präsentierte den digitalen Flächenbelegungsplan von INTERSPORT und ging damit auf ein Problem ein, das viele Handelsunternehmen kennen: Die Kampagnenplanung am Point of Sale erfolgt häufig dezentral und manuell. Die Folge sind Doppelbelegungen, Informationslücken und hoher Abstimmungsaufwand. Mit dem Flächenbelegungsplan werden sämtliche Touchpoints – vom Schaufenster über Displays bis zum Instore-TV – zentral erfasst. So lassen sich freie Flächen schnell identifizieren und die Auslastung der Werbeflächen ist deutlich effizienter.

Marke muss Richtung vorgeben

In weiteren Vorträgen zeigte socoto neue Features und Umsetzungsmöglichkeiten – etwa zu Werbekostenzuschüssen, zur Wallet-Integration, zur KI-gestützten Werbemittelproduktion oder zu KI-basierten Videoformaten im Marketing-Management-System.

Die Quintessenz des Tages: Moderne Technologie ist verfügbar, leistungsfähig und vielseitig einsetzbar. Die Herausforderung besteht darin, sie zielbewusst zu steuern. Eine klare Markenführung gibt die Richtung vor, dadurch kann Technologie Wirkung entfalten.

Möchten Sie wissen, welche Wirkung ein maßgeschneidertes Marketing-Management-System für Ihr Unternehmen haben kann? Oder interessieren Sie sich für neue Module? Dann sprechen Sie uns gerne an!

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